Image may be NSFW.
Clik here to view.Da die besten Kunden unseres Vogelrestaurants unsere eigenen Hunde waren, verlegte ich die Filiale kurzerhand an die linke Gartenseite, oben rechts an die Sichtschutzwand des Nachbarn, wo schon Meisentöpfchen klemmten. Hier hängt sie nun in 1,70 m Höhe, und die Canidae haben endlich ein Einsehen mit mir und meinem Vogelschutz-Projekt. Saure Trauben. Nun sehen die Endprodukte der Hunde auch nicht mehr so körnig aus – nebenbei erwähnt.
Leider ist der gefiederte Besucherstrom am Futterhäuschen trotzdem nicht wesentlich angeschwollen. Mal eine Kohlmeise, ein Grünfink, vor allem aber Amseln und andere Drosseln. Auch Elstern und Rabenkrähen stellten sich ein, aber die haben keine Chance, da das Häuschen nicht für Übergröße konzipiert wurde. So reicht es nur für einen Happen mit viel Geflatter am Meisentöpfchen.
Das kommt davon, wenn das Unterholz fehlt. Feldvögel fühlen sich hier noch am wohlsten. Am liebsten hüpfen sie in Scharen über den Matschrasen, durchs trübe Gemüsebeet oder an den Hecken entlang.
Ich habe mich drauf eingestellt und die Streufuttermenge gedrosselt. Bei mir steuert die Nachfrage das Angebot.
Und jetzt hat sowieso Tauwetter eingesetzt. Prompt fängt wieder das Gärtnerinnenherz an zu schlagen. Wie gut das tut! Wenn der Boden offen ist, könnte man wieder etwas pflanzen! Ich muss auch einmal wieder meine Steckhölzer besuchen, ob sie noch ordentlich stehen oder etwa Frost oder Vogel sie herausgezogen haben.
Also, man sieht sich draußen!
Copyright by Rike Menn